Bleiben wir bei Albert Einstein. Kann man als Laie seine Physik verstehen? Ich bin mir nicht sicher, aber falls ja, dann auf Einstein Online, einer Website des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik, das zurecht den Beinamen Albert-Einstein-Institut (AEI) trägt. Auf Einstein Online gibt es Einstein für Einsteiger, Vertiefungsthemen sowie viele Links und Literaturhinweise. Die Seiten sind didaktisch hervorragend gemacht und lesen sich stellenweise wie ein Thriller. Zum Beispiel, wenn das Raumschiff Yonjuni Lichtjahre von der Erde entfernt mitten in ein Schwarzes Loch fliegt. Auf dem 90°-Panorama-Bild der Bordkameras erscheint das Schwarze Loch am linken Rand, die Entfernung beträgt 3.000 km:
Je näher Yonjuni dem Schwarzen Loch kommt, desto bedrohlicher wirkt es. Hier die Sicht in 600 km und in 90 km Entfernung:
Aber ich will nicht alles vorwegnehmen. Falls Sie wissen wollen, wie es weitergeht, bis zum Ende der Mission, dann erfahren Sie das HIER. Verfasst hat den “Thriller” Ute Kraus (AEI und Theoretischen Astrophysik, Universität Tübingen) unter Verwendung von Bildern Axel Mellingers All-Sky Milky-Way Panorama (siehe http://home.arcor-online.de/axel.mellinger/allsky.html).
Mindestens so spannend wie Schwarze Löcher sind Gravitationswellen. Die Erforschung beider hängt eng miteinander zusammen. Lucia Santamaria Lara, eine Doktorandin aus Spanien am AEI, versuchte mir zu erklären, was Gravitationswellen sind:
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(FiB-Audio Nr. 13, Länge: 1:07 min)
Auch mit dem Geschäftsführenden Direktor des AEI, Prof. Dr. Bernard Schutz, habe ich über die Gravitationswellen gesprochen:
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(FiB-Audio Nr. 14, Länge: 3:18 min)
Prof. Schutz hat mir auch erklärt, wie die Suche nach den Gravitationswellen erfolgt:
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(FiB-Audio Nr. 15, Länge: 5:42 min)
Das Experiment gibt es auch als Film auf YouTube:
Der Film ist natürlich unter maßgeblicher Beteiligung des AEI entstanden. Er ist - auch ohne gesprochene Worte - interessant und verständlich. Es gibt noch einen zweiten Film, der direkt vom Albert-Einstein-Institut ist und einen ziemlichen witzigen Schluss hat, den ich hier allerdings nur als Link anbieten kann.
Aber woher wissen die Wissenschaftler, dass es überhaupt Gravitationswellen gibt, wenn sie sie bisher noch nicht gesehen oder gar gemessen haben. Dazu noch einmal Lucia Santamaria Lara:
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(FiB-Audio Nr. 16, Länge: 2:37 min)
Prof. Schutz meinte, die Versuchsanordnung zum Nachweis von Gravitationswellen würde der Funktionsweise von Lautsprechern ähneln. Da stellt man sich die Frage, wie Gravitationswellen “klingen” mögen? Das ist gar keine so abwegige Frage. Natürlich weiß heute noch niemand genau, wie sich Gravitationswellen “anhören” werden, aber es gibt bereits eine Simulation dessen, was künftige, im Weltall stationierte Detektoren wahrscheinlich “hören” werden. Hier ist die Datei:
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(Datei des AEI, Länge: 1:35 min)
Das Signal ist erheblich verstärkt, und es komprimiert auf 90 Sekunden, was der Detektor in zwei Jahren “hören” würde. Ein anderes Signal kennen Sie, wenn Sie schon einmal einen Audionbeitrag in diesem Blog gehört haben:
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(Datei des AEI, Länge: 0:05 min)
Sie finden ihn in jedem Intro, Outro und Break. Die Kunst der Wissenschaftler besteht nun darin, dieses Signal aus den Störgeräuschen herauszufiltern, wie sie zum Beispiel in den Dektoren in Hannover ankommen:
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(Datei des AEI, Länge: 0:11 min)
Spannend, oder? Wer jetzt Lust bekommen hat und über einen Computer mit Internetzugang verfügt, der kann mitforschen, wie mir Dr. Elke Müller, Forschungskoordinatorin am AEI, erklärte:
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(FiB-Audio Nr. 17, Länge: 1:54 min)
Nähere Informationen finden sich auf http://einstein.phys.uwm.edu/






























































